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2015

cloud martinskirche Kirchheim Teck
Ab der Adventszeit wird in der Martinskirche die Kunstinstallation CLOUD vom Kirchheimer Künstler Bertl Zagst Blicke und Fragen auf sich ziehen: Im Kirchenraum schwebt eine goldene Wolke.
Symbol des Paradieses?
Weihnachtlicher Himmelsglanz?
Trügerische Hoffnung auf goldene Zeiten?
Gleichnis für unsere Sehnsucht
`
Frage nach dem gelobten Land angesichts der Flüchtlingsströme?
Die im Kirchenraum schwebende CLOUD erinnert an unsere eigenen Sehrsüchte nd Hoffnungen, aber zugleich auch an die großen biblischen Heilsverheißungen und an die Problematik gegenwärtiger Zukunftsszenarien.

empyrean heaven – siebter Himmel Raum 209, Stadtmuseum Esslingen 2. Oktober – 18. September 2015
Stand der Dinge: Kooperation des Stadtmuseums Esslingen mit artgerechte Haltung Bildende Künstler Esslingen e.V.
Das Empyreum war im Mittelalter der höchste Teil des Himmels über der Erde. Ort des Lichtes, Feuers und der Seligen. Als unscheinbares Symbol des Lichts in der Finsternis des Mittelalters strahlt im Dunkel des Ausstellungsraums an einer inzwischen funktionslosen Stuckrosette ein scheibenförmiges, goldenes Gestirn mit Elektroanschluss und Innenbeleuchtung.
infoblatt zu „stand der dinge“

himmelwärts 2.0 Baumschule Entenmann, Weilheim
Sieben Leitern ragen in den Himmel, zwischen edlem Gehölz, in einem Gartenparadies am Fuß der Schwäbischen Alb Weilheim/Teck in Richtung Häringen/Gruibingen

passages wege, ort, situationen, fragen bilder, objekts, modelle imrathaus neuhausen adf?18.11.2015 bis 10.01.2016
ausstellungseröffnung ?am 18. november 2015 im rathaus neuhausen 
es sprechen:bürgermeister ingo hacker und elke eberle m.a.musikalische umrahmung: vocal total 
weitere Veranstaltungen: 13.12.2015 | 17 h – „passagen“, lesung mit sabine Gronau

10.01.2016 | 15 h – künstlergespräch mit bertl zagst 

Rede zur Eröffnung: Elke Eberle, M.A. – Gedanken zu den Kunstwerken von Bertl Zagst

wreck stadt im fluss, Esslingen 30. September bis 18. Oktober 2015
Sieben Esslinger Künstlerinnen und Künstler machen Unsichtbares sichtbar. Auf einem Streifzug durch die Stadt sind Überraschungen und Entdeckungen gewiss: Die raumgreifende Installation der Künstlergruppe Bohnenstengel, Kranz und Scherieble ist schier nicht zu übersehen und schiebt sich wie ein Riegel durch die Stadtmitte. Am Rathausplatz macht Matthias Kunisch eine weitere Vision seiner Werkreihe für „stadt im fluss“ sichtbar. Bertl Zagst rückt an „Klein Venedig“ die aktuelle Flüchtlings-Thematik unübersehbar in den Mittelpunkt. Dorothee Himpele befasst sich mit wenig wahrgenommenen Randerscheinungen unserer Gesellschaft. Angela Hildebrandt rückt zu guter Letzt einen städtischen Wunsch, der bisher im Verborgenen schlummert, ins Rampenlicht. (EZ, 30. Sept. 2015)
Standort: Kanzlei-Ufer („Klein Venedig“) Bertl Zagst beleuchtet in seiner Plastik „wreck“ die aktuell allgegenwärtige Flüchtlings-Thematik. Passagiere eines gestrandeten Bootsgerippes sind längst in der Unsichtbarkeit der Stadt verschwunden. Übrig bleibt wie ein Mahnmal das sich selbst überlassene Gerippe ihres Transportmittels. Die Plastik orientiert sich an realen Bootsformen, die an den Stränden des Mittelmeeres auf Grund gelaufen sind. Zagst setzt sich immer wieder mit dem archetypischen Motiv des Bootes auseinander. Die folgenschwere Thematik – ausweglos, seine Heimat verlassen zu wollen – hat er während der Mitarbeit in einem NGO-Projekt inMarokko immer wieder miterlebt. (EZ, 30. Sept. 2015)
artikel stuttgart zeitung zu stadt im fluss 2015

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